Hier findest du einen Überblick über meine Methoden der Traumatherapie in Berlin.
Nicht jede Methode passt zu jedem Menschen. Deshalb arbeite ich mit mehreren körperorientierten und hypnotherapeutischen Ansätzen und wähle gemeinsam mit dir, was sich für dich stimmig anfühlt.
Mein Schwerpunkt liegt auf NARM, dem Neuroaffektiven Beziehungsmodell für Entwicklungs- und Bindungstrauma.
Allen Methoden ist eines gemeinsam: Sie beziehen dein Nervensystem und deinen Körper mit ein, statt nur über Probleme zu reden. Und sie verstehen Symptome nicht als Defizit, sondern als Anpassungen, die einmal sinnvoll waren.
Ich setze diese Methoden in der queeren Psycho- und Traumatherapie ein und im körperorientierten Coaching. Meine Praxis ist im Bergmannkiez in Berlin-Kreuzberg, montags auch in der Blücherstraße 58.
*neuroaffective Relationship Model
NARM, das Neuroaffektive Beziehungsmodell, wurde von Laurence Heller für Entwicklungs- und Bindungstrauma entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Überlebensstrategien, die wir als Kinder gebraucht haben und die uns heute manchmal im Weg stehen. NARM arbeitet nicht-pathologisierend: Deine Wünsche für dich bestimmen die Richtung jeder Sitzung.
Ich bin zertifizierter NARM-Therapeut, und NARM ist meine Lieblingsmethode. Seit ich damit arbeite, erlebe ich immer wieder, wie tiefe Prozesse möglich werden, gerade bei Scham und Beziehungsmustern. Oft ist NARM unser Ausgangspunkt, und andere Methoden kommen dazu, wenn sie dir mehr helfen.
Somatic Experiencing ist eine körperorientierte Traumatherapie, entwickelt von Peter Levine. Wir arbeiten in kleinen, gut dosierten Schritten mit Empfindungen im Körper. Ziel ist, dass dein Nervensystem gebundene Stressenergie lösen und wieder flexibler zwischen Anspannung und Entspannung wechseln kann.
Ich bin zertifizierter Somatic Experiencing Practitioner (dreijährige Ausbildung beim BAPT e.V. in Berlin und am Institut Neurotracking) und habe im Fachverband die AG Queer gegründet.
Ich bin zertifizierter Somatic Experiencing Practitioner (dreijährige Ausbildung beim BAPT e.V. in Berlin und am Institut Neurotracking) und habe im Fachverband die AG Queer gegründet.
Ich arbeite mit einem fragenden, nicht-manipulativen hypnosystemischen Hypnosestil auf Augenhöhe. Du bekommst alles mit, erinnerst dich an alles und kannst jederzeit aussteigen, indem du die Augen öffnest. Mit Show-Hypnose hat das nichts zu tun.
Die Ego-State-Therapie nach John und Helen Watkins ist eine Form der Teilearbeit. Wir lernen die inneren Anteile kennen, die sich als Folge belastender Erfahrungen gebildet haben, und bringen sie miteinander in Kontakt.
Hypnose habe ich am Thermedius-Institut und bei Anja Linde gelernt, Ego-State-Therapie an der Akademie für integrative Traumatherapie bei Peter Uwe Hesse. Im Rahmen meiner Masterarbeit hab ich mich intensiv mit den Ansätzen der Hypnosystemik und der generativen Trance auseinandergesetzt.
*Traumatherapie basierend auf fokussierter Aufmerksamkeit und bi-lateraler Stimulation
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) wurde von Francine Shapiro entwickelt und nutzt bilaterale Stimulation, zum Beispiel Augenbewegungen, um belastende Erinnerungen zu verarbeiten.
Brainspotting nach David Grand arbeitet mit einem festen Blickpunkt und kommt ohne die wiederholten Augenbewegungen aus.
EMDR und EMDR Advanced habe ich am Institut Christoph Mahr gelernt. Brainspotting 1 & 2 bei Brainspotting Germany.
Mit Schreibimpulsen kannst du zwischen den Sitzungen weiter an deinen Themen arbeiten. Mein Wissen dazu stammt aus dem Masterstudium „Kreatives und biografisches Schreiben“ an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin.
Du musst dich vorher nicht entscheiden. Oft kombinieren wir Methoden, und wir passen den Weg an, wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt. Die Tabelle gibt dir eine erste Orientierung.
Schwerpunkt: Entwicklungs- und Bindungstrauma, Selbstbild
So fühlt es sich an: Erforschend, emotions- und körpernah
Kann passen, wenn Du: in Beziehungen immer wieder an dieselben Grenzen stößt oder mit Scham kämpfst.
Schwerpunkt: Nervensystem, Schock- und Entwicklungstrauma
So fühlt es sich an: Langsam, achtsam, viel Körperwahrnehmung
Kann passen, wenn Du: dich oft angespannt, erschöpft oder wie erstarrt fühlst oder mit Flashbacks / PTBS zu tun hast.
Schwerpunkt: Innere Anteile, Ressourcen, innere Konflikte
So fühlt es sich an: Nach innen gewandt, bildhaft, entspannend
Kann passen, wenn Du: Dein Unterbewußtsein erforschen möchtest.
Ich bin selbst queer und arbeite queer-affirmativ. Du musst bei mir weder deine Identität noch deine Beziehungsform erklären oder rechtfertigen.
Viele meiner Klient*innen tragen Belastungen, die nicht aus ihnen selbst kommen, sondern aus Ausgrenzung und Anpassungsdruck. Dafür gibt es Begriffe wie Minority Stress und systemisches Trauma. Körperorientierte Methoden können helfen, diese Spuren im Nervensystem zu bearbeiten.
Wenn du neurodivergent bist, etwa autistisch oder mit ADHS, verstehe ich das als Teil deiner Persönlichkeit, nicht als Störung, die weg muss. Wir finden gemeinsam die Methode, die optimal zu Dir passt und passen Tempo, Reize und Kommunikation an das an, was du brauchst.
Mehr dazu in Neurodivergenz Therapie Berlin.
Nein. Wir finden gemeinsam heraus, was zu dir passt, und können Methoden kombinieren oder wechseln.
Somatic Experiencing setzt stärker direkt am Nervensystem und an Körperempfindungen an. NARM arbeitet mehr mit Beziehungsmustern, Selbstbild und den Überlebensstrategien aus der Kindheit, bezieht den Körper aber ebenfalls ein. In der Praxis lässt sich das nicht so genau trennen: So arbeite ich auch bei Somatic Experiencing mit Elementen aus NARM und umgekehrt. Auch meine therapeutische Haltung hat sich aus den verschiedenen Methoden herausgebildet.
Ich arbeite traumasensibel und lade Dich ein, aus dem Hier und jetzt auf Themen zu schauen – was Retraumatisierungen verhindert. Du behältst während der Trance die Kontrolle und kannst jederzeit aussteigen.
Ja. Im Coaching setze ich sie für Ziele ohne Krankheitswert ein, zum Beispiel bei Entscheidungen, (inneren) Konflikten oder emotionalen Blockaden.
Eine Stunde (60 Minuten) kostet 95 Euro. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, private Versicherungen unter Umständen.
Du bist unsicher, welche Methode zu dir passt? Das musst du nicht allein herausfinden. In der ersten Sitzung nehme ich mir etwas mehr Zeit, damit wir deine Fragen klären und schon miteinander arbeiten können.

