Queere Traumatherapie Berlin-Kreuzberg: Du bist lesbisch, schwul, bi, trans, inter, nicht-binär, asexuell oder auf andere Weise queer? Und manches trägst du mit dir herum, das nicht aus dir selbst kommt, sondern aus Jahren von Abwertung, Anpassungsdruck oder dem Gefühl, nicht dazuzugehören? Solche Erfahrungen können sich im Körper und im Nervensystem festsetzen, auch wenn sie längst vorbei sind. Dafür gibt es Begriffe wie Minority Stress und systemisches Trauma. In meiner queeren Traumatherapie bearbeiten wir sie körperorientiert, mit NARM und Somatic Experiencing, in deinem Tempo. Meine Praxis ist im Bergmannkiez in Berlin-Kreuzberg, montags auch in der Blücherstraße 58 und online.
Jede Geschichte ist anders. Diese Themen begegnen mir in der Praxis immer wieder:
Mein Schwerpunkt ist NARM, das Neuroaffektive Beziehungsmodell. NARM geht davon aus, dass wir früh Strategien entwickeln mussten, um mit fehlender Sicherheit oder Ablehnung umzugehen: uns anpassen, unsichtbar machen, Gefühle abschalten. Viele queere Menschen kennen das gut. In jeder Sitzung starten wir bei dem, was du dir für dich wünschst, und erforschen, was dir dabei in die Quere kommt. Ziel ist nicht, dich zu reparieren, sondern mehr Wahlfreiheit zu gewinnen.
Wenn Anspannung, Erstarrung oder Erschöpfung im Vordergrund, beziehe ich Somatic Experiencing ein (ebenso bei bestimmten Traumaformen). Wir arbeiten dann in kleinen, gut dosierten Schritten mit deinen Körperempfindungen, damit dein Nervensystem nach und nach mehr Sicherheit erfahren kann.
Queer NARM und Queer Somatic Experiencing sind keine eigenen Methoden: Ich arbeite mit NARM und Somatic Experiencing und bringe Wissen um queere Lebensrealitäten und Minority Stress mit. Einen Überblick über alle Verfahren findest du unter Traumatherapie-Methoden.
Ich bin selbst schwul und queer und habe im Fachverband Somatic Experiencing die AG Queer gegründet. Ich bin ein weißer cis Mann und mir bewusst, dass ich nicht alle queeren Lebensrealitäten aus eigener Erfahrung kenne. Wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich nach, und du darfst mich jederzeit korrigieren.
Nein. Viele merken nur, dass sie sich oft angespannt, erschöpft oder fremd fühlen, ohne ein bestimmtes Ereignis benennen zu können. Auch das kann eine Folge von Minority Stress sein.
Aber natürlich. Du bist willkommen, egal wo du gerade in deiner Identität oder einer Transition stehst.
Ja klar. Deine Beziehungsform, deine Vorlieben und deine Arbeit musst du bei mir nicht rechtfertigen. Wir schauen auf das, was dich belastet, nicht auf das, was andere bewerten.
Nein. Gerade mit Somatic Experiencing können wir viel über den Körper bearbeiten, ohne alles erzählen zu müssen. Du bestimmst das Tempo.
Ja, montags biete ich Online-Sitzungen an. Die Seite heisst zwar Queer Traumatherapie Berlin – aber Du kannst sie natürlich auch buchen, wenn Du außerhalb Berlin wohnst. Termine findest Du über meinen Kalender.
Eine Stunde (60 Minuten) kostet 95 Euro. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, private Versicherungen unter Umständen. Mehr zu Ablauf und Rahmen auf der Seite Therapie.
Weiterlesen: Queer Somatic Experiencing · Neurodivergenz Therapie · Traumatherapie-Methoden
Wenn du dich hier wiedererkennst, buche gern einen Termin oder schreib mir.

